Termine und Veranstaltungen

21. Juni 2018 | Gesprächsrunde zur Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm

Forum der Volksbank Ulm-Biberach Olgaplatz 1, 89073 Ulm
Beginn: 18:30 Uhr

Willi Böhmer im Gespräch mit Manfred Makowitzki über die Arbeit des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm

Politiker sprechen viel über Beschränkungen für Flüchtlinge. Warum redet kaum einer über ihre Not?
Manfred Makowitzki, der langjährige organisatorische Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU), berichtet an diesem Abend über Schicksale von Menschen, die auf dem Weg nach Deutschland Schreckliches erlebten und über die Arbeit der Einrichtung selbst.
Kann das BFU schwer traumatisierten Menschen tatsächlich dauerhaft helfen und ihnen eine Rückkehr in ein normales Leben ermöglichen? Wenn ja, wie lange dauert so etwas? Und was geschieht in der Psyche eines Folteropfers, das in das Land zurückgeschickt wird, aus dem es nur unter großen Gefahren entkommen ist? Manfred Makowitzki spricht darüber mit dem Journalisten Willi Böhmer.

Willi Böhmer war als Journalist immer wieder in Krisenländer unterwegs, von Afghanistan über Kambodscha und den Kongo bis zur Republik Zentralafrika. Er arbeitete lange Jahre für die Neu-Ulmer Zeitung und die Südwest Presse Ulm und schreibt heute als freier Journalist. Zu seinen Arbeiten zählt unter anderem eine Reportage über die Menschen, die an der texanisch-mexikanischen Grenze leben und von der Abgrenzungspolitik der Regierung Trump betroffen sind.

Referenten:
Manfred Makowitzki, Soziologe und Politologe, seit 1995 organisatorischer Leiter des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU)
Willi Böhmer, freier Journalist, ehemaliger Ressortleiter der Regionalredaktion der Südwest Presse

Veranstalter:
Stiftung Menschenrechtsbildung in Zusammenarbeit mit dem Bündnis Menschenrechtsbildung e.V., Amnesty International Ulm/Neu-Ulm und der Förderverein des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm e.V.

Mit freundlicher Unterstützung der Volksbank Ulm-Biberach eG.

- Eintritt frei -