Venezuela und die Menschenrechte

Trotz seines Reichtums an Rohstoffen (Öl, Eisenerz) ist die wirtschaftliche Lage Venezuelas extrem kritisch. Der Ansatz des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, der von dem verstorbenen exzentrischen Präsidenten Hugo Chavéz propagiert wurde, hat zu einer sehr schwierigen innenpolitischen Lage geführt. Die Versorgungslage der Bevölkerung, sowohl was die Ernährung als auch die Gesundheitsfürsorge angeht, ist mittlerweile in hohem Maße angespannt; zudem herrscht auch unter Chavéz‘ Nachfolger Maduro innenpolitische Repression mit Verfolgung Oppositioneller und Missachtung von Menschenrechten.

Trotz seines Reichtums an Rohstoffen (Öl, Eisenerz) ist die wirtschaftliche Lage Venezuelas extrem kritisch. Der Ansatz des „Sozialismus des 21. Jahrhunderts“, der von dem verstorbenen exzentrischen Präsidenten Hugo Chavéz propagiert wurde, hat zu einer sehr schwierigen innenpolitischen Lage geführt. Die Versorgungslage der Bevölkerung, sowohl was die Ernährung als auch die Gesundheitsfürsorge angeht, ist mittlerweile in hohem Maße angespannt; zudem herrscht auch unter Chavéz‘ Nachfolger Maduro innenpolitische Repression mit Verfolgung Oppositioneller und Missachtung von Menschenrechten. International ist das Land derzeit weitgehend isoliert. In diesem Vortrag soll untersucht werden, wie Venezuela in diese anhaltende Staatskrise geraten konnte und welche möglichen Auswege es geben könnte.
Urs Fiechtner ist Schriftsteller und Menschenrechtsaktivist. Aufgewachsen ist er in Lateinamerika unter alten Nazis und späteren Putschisten und hat sich viele Jahre intensiv mit der Geschichte und Gegenwart Lateinamerikas befasst. Viele seiner Bücher behandeln Themen rund um die Menschenrechte, mit denen er sich nicht nur als Autor beschäftigt, sondern auch als Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen oder Berater von Menschenrechtsprojekten wie z.B. Behandlungszentren für Folteropfer. Bei Amnesty International ist er seit 1970 in vielen verschiedenen Funktionen engagiert.