Machen Sie mit!

In Sachen Menschenrechtsverletzungen ist das individuelle Engagement einzelner Menschen durch nichts zu ersetzen. Die vielen kleinen und großen Erfolge bei der Verteidigung der Menschenrechte wäre ohne die Existenz freier und unabhängiger Basisbewegungen nicht möglich gewesen.

Hier liegt das Erfolgsgeheimnis von Amnesty: der größte Teil der Arbeit wird von aktiven Mitgliedern getragen, die auch über die Geschicke der Organisation bestimmen.

Gruppen

Die vielfältigsten, oft auch interessantesten Aufgaben - z. B. die Betreuung eines politischen Gefangenen - werden von den Gruppen geleistet. Neue Mitglieder sind überall herzlich willkommen. Natürlich können Sie auch jederzeit gemeinsam mit Freunden und Bekannten eine neue Gruppe gründen - je mehr Amnesty-Gruppen es gibt, desto besser!

-Reglmäßige Gruppentreffen in Ulm montags um 20:00 Uhr im Bezirksbüro-

Einzelmitglieder

Wer nicht mit Gruppen zusammenarbeiten will, kann sich als einzelnes Mitglied an vielen Kampagnen von Amnesty beteiligen. Einzelmitglieder erhalten regelmäßig Informationen und Aktionsvorschläge und können selbstständig unter mehreren Mitarbeitsformen wählen.

Förderer

Natürlich kostet Menschenrechtsarbeit viel Geld und ist ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Menschen nicht denkbar. Das gilt besonders für Amnesty: um unsere Unabhängigkeit zu gewährleisten, lehnen wir Großspenden aus der Industrie, von Parteien oder Staaten ab und stützen uns ausschließlich auf Spenden aus der Bevölkerung. Als Förderer können Sie Amnesty mit monatlichen oder jährlichen Beiträgen unterstützen und werden regelmäßig über die laufende Arbeit informiert. Als Spender helfen Sie uns mit unregelmäßigen Zuwendungen, wann immer Sie können und wollen.

Urgent Actions

Nichts fürchten Staaten mehr, als dass ihre Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit gezerrt werden. Deshalb hat Amnesty International das Frühwarnsystem der »Urgent Actions« entwickelt. Diese Eilaktionen haben bereits Tausenden von Menschen das Leben gerettet. Urgent Actions funktionieren nach einem einfachen Prinzip: Sie brauchen nur einen Brief zu schreiben.

Appellfälle

Appellfälle sind Briefaktionen im Rahmen von Kampagnen und längerfristigen Aktionen. Mit internationalen Appellen können Menschenrechtsverletzungen ins Licht der Öffentlichkeit geholt und beendet werden. Jeder Brief trägt dazu bei, dass Folter gestoppt, ein Todesurteil umgewandelt oder ein Mensch aus politischer Haft entlassen wird. Während es bei den »Urgent Actions« vor allem auf Schnelligkeit ankommt, wirken die Appelle/Petitionen und »Briefe gegen das Vergessen« durch ihre enorme Anzahl. Die Erfolgschancen stehen gut: Etwa die Hälfte aller gewaltlosen politischen Gefangenen kommen frei!