Tipps für Veranstalter

Hier finden Sie Vorschläge für Veranstaltungen „rund um Menschenrechtsthemen“. In sehr vielen Städten im gesamten deutschsprachigen Raum können Volkshochschulen, Stadtbüchereien und andere Kulturveranstalter organisatorisch mit örtlichen Gruppen und Büros von Amnesty zusammen arbeiten. Auf Wunsch vermitteln wir den Kontakt zu den beteiligten Künstlern und Referenten.

 

 

FRIEDHELM WELGE – Projekt 14

Zehn Jahre verbrachte der Bildhauer Friedhelm Welge damit, das Thema Folter im wahrsten Sinne des Wortes in Stein zu meißeln. Inspiriert wurde er zu seinem ehrgeizigem Großprojekt durch das Foto eines irakischen Gefangenen, das Anfang des neuen Jahrtausends um die Welt ging: nackt, gedemütigt, die Hände hinter dem Kopf zusammengebunden. Dieses Bild erinnerte ihn an das Schicksal Pantaleons, eines christlichen Märtyrers, dem man die Hände auf den Kopf genagelt haben soll.

Nach zehnjähriger Arbeit ist die Arbeit an dem Skulpturenzyklus nun beendet und bereit, der Öffentlichkeit gezeigt zu werden. Die 14 Universalien des Folterns knüpfen einerseits an die Schicksale 14 legendärer christlicher Märtyrer an, besitzen aber zugleich einen brandaktuellen Bezug zum Thema Folter. Genauere Informationen zu den einzelnen Projekten des Projekt 14 finden Sie unter: www.welge-projekt14.de


Amnesty@50 : Buchvorstellungen, Lesungen, Konzertlesungen, Lesungen an Schulen und vieles mehr zum 50. Geburtstag von Amnesty International...

Dass wir heute frei sind... ist der Titel eines neuen Lesebuches, das Anfang 2011 aus Anlass des 50sten Jahrestages der Gründung von Amnesty International im Verlag Sauerländer erscheinen wird. Das Buch verbindet spannende Kurzgeschichten bekannter Autorinnen und Autoren mit Erlebnisberichten und Sachbeiträgen aus dem Innenleben der ältesten und größten Menschenrechtsorganisation der Welt. Zu den Autoren gehören Gerd Ruge, Lutz van Dijk, Nasrin Siege, Charlotte Kerner, Uschi Flacke, Sakir Bilgin, Roland Brauckmann, Stefan Keßler, Larissa M. Probst u.v.m. Herausgegeben wird Dass wir heute frei sind von Urs M. Fiechtner und Reiner Engelmann.

Dass wir heute frei sind - Buchcover

Mit den Herausgebern können Veranstaltungen ab dem 10. März 2011 vereinbart werden, darunter Buchvorstellungen oder Lesungen, aber auch attraktive Konzertlesungen gemeinsam mit renommierten Musikern.

Leseprobe: Sex and Drugs and Rock'n Roll - and Amnesty?

Bitte wenden Sie sich für nähere Informationen und Terminvereinbarungen per E-Mail an:     kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Kantate „Von der Würde aller Menschen‟

Zum 60. „Geburtstag‟ der Menschenrechtserklärung hat der renommierte Komponist und Kirchenmusiker Dietrich Lohff eine Kantate für Chor und Orchester geschrieben, die am 22. November 2008 in Neckargemünd und am 6.12.08 in Maastricht uraufgeführt worden ist unter Mitwirkung vom Bruckner - Chor Neckargemünd sowie dem Maastrichter Chor „Stern des Volkes‟ , der Sinfonietta Palatina, einem Projektkinderchor der GHS Neckargemünd und den Solisten Frank Schiller (Bariton) und Tove Berden (Sopran). 
Dietrich Lohff unterstützt weitere Aufführungen in anderen Städten. Grundsätzlich möglich ist die Aufführung der Kantate durch Chöre und Orchester vor Ort. In einzelnen Fällen kann es auch möglich sein, den Maastrichter Chor „Stern des Volkes‟ oder den Bruckner-Chor für Gastauftritte zu gewinnen.

Der komplette Konzertmitschnitt ist auf einer DVD erhältlich. Ferner ist es möglich, einen Klavierauszug, eine Dirigierpartitur und sämtliche Instrumentalstimmen zu bekommen. Wenden Sie sich dazu an: Dietrich Lohff, Haupstrasse 88, 69257 Wiesenbach. E-Mail:
 dietrichlohff[at]web.de

Weitere Infos sowie einzelne Teile des Stücks zum Reinhören gibt es auf der Website www.dietrichlohff.de unter dem Menuepunkt „Aufführungen".

 

Vorstellungen/Buchpräsentationen der neuen Reihe „Edition Menschenrechte“

Amnesty hat eine neue Buchreihe: die „Edition Menschenrechte“, in der nach und nach zu den wichtigsten Themen der Menschenrechtsarbeit Bücher erscheinen, die neben einem kompakten, aber niemals oberflächlichen Sachteil auch Erzählungen und literarisch gestaltete Fallschilderungen enthalten. Bisher erschienen sind Bücher über Folter, Todesstrafe, „Verschwundene“, Asyl und Kinderrechte, viele weitere sind geplant.

Alle Bücher eignen sich auch als Grundlage für Veranstaltungen vor Ort: sei es als Autorenlesungen und Diskussionen mit einzelnen Autoren/innen der Reihe, sei es als zusammenfassende Vorstellung der Reihe mit der Herausgeberin Marion Schweizer oder mit Autoren wie Fiechtner oder Engelmann, die nicht nur ihre eigenen Bücher, sondern auch die gesamte Reihe vorstellen können.

Kontakt: kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Lesungen mit einzelnen Autoren der Buchreihe „Edition Menschenrechte“

Alle Autoren/innen der „Edition Menschenrechte“ sind ausgewiesene Fachleute für Menschenrechtsthemen - auch über das jeweilige Thema ihres Buches hinaus - und schreiben ebenso für Erwachsene wie für Jugendliche, so dass sie ebenso öffentliche Abendveranstaltungen wie auch Unterrichtsbesuche und ebenso Lesungen zu den Themen ihrer Bücher wie Gespräche über Amnesty gestalten können.

Kontakt zu den Autoren/innen und Informationen zu Konditionen: kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Konzertlesungen zu Menschenrechtsthemen

Konzertlesungen sind besonders intensive Verbindungen von Literatur und Musik. Ihre heute oft nachgeahmten „Erfinder“ sind Sergio Vesely und Urs M. Fiechtner, die gleichzeitig auch diejenigen Künstler sind, die so beständig wie keine anderen (seit 1976) und so oft wie keine anderen im deutschsprachigen Raum mit Menschenrechts-Themen aufgetreten sind - mit guten Gründen: der chilenische Komponist, Sänger und Musiker Vesely gehörte zu den vielen Gefangenen der Militärdiktatur, denen Amnesty geholfen hat. Der deutsche Schriftsteller Fiechtner hat sich auf Menschenrechtsthemen spezialisiert, arbeitet seit über 40 Jahren bei Amnesty mit, berät Selbsthilfe- und MR-Organisationen in Lateinamerika und Afrika und gilt als ausgewiesener Experte für Menschenrechtsthemen. Seine auf Amnesty-Unterlagen beruhenden Bücher geben den trockenen Berichten von Amnesty ein menschliches Gesicht. Glaubwürdigkeit und Authentizität charakterisieren beide Künstler: wenn diese beiden über Menschenrechtsverletzungen reden, spürt man, dass sie ganz genau wissen, was sie tun.

Die Themen von Konzertlesungen können die Veranstalter gemeinsam mit den Künstlern bestimmen, die ohnehin keine festen Programme kennen, sondern sich individuell auf die Verhältnisse einstellen und die Gestaltung mit den örtlichen Veranstaltern abstimmen. Neben öffentlichen Veranstaltungen sind auch Veranstaltungen für Schulen möglich – Lesungen an Schulen werden meist von Institutionen zur Leseförderung finanziert. Nützliche Informationen für Veranstalter bietet die Seite www.autorengruppe79.de

Kontakt : autorengruppe79[at]gmx.de

 

Was uns nicht ruhen lässt
Lyrik und Musik für die Menschenrechte

Rezitation: Gudrun Voss
Gudrun Voss

Klavier: Holger Kirleis
Holger Kirleis

In der Konzertlesung „Lyrik und Musik für die Menschenrechte“ trägt Gudrun Voss Gedichte von Vaclav Havel, Erich Fried, Markus Munzer-Dorn, Urs M. Fiechtner u. a. vor, die sich auf bewegende Weise mit den Menschenrechten befassen. Musikalisch gestaltet wird die Lesung von Holger Kirleis (Klavier), der zu den Texten eine Musik entwickelt, die selbst Position bezieht, über Kommentar und Untermalung hinausgeht und in ihrer Eigenständigkeit das gesprochene Wort ergänzt. Ihre Klangsprache öffnet das Ohr, schafft neue Assoziationsräume und macht aufmerksam.

Gudrun Voss - Schauspielerin in Projekten des Theaters im OP in Göttingen und im Amateurtheater „Die Bühnenstürmer“ in Einbeck. Rezitatorin im Rahmen von Veranstaltungen für Amnesty z. B. Veranstaltung „Gold für die Menschenrechte“ in Einbeck und 40-jähriges Bestehen der Amnesty-Gruppe in Göttingen.

Holger Kirleis – Pianist, Komponist, Musikperformer, studierte Musik (Hauptfach Klavier) an der Staatlichen Hochschule für Musik und Theater Hannover und der Akademie für Tonkunst Darmstadt.

Querkunstpreis Hannover mit Sänger Bengt Kiene (1998)
Niedersächsischer Kleinkunstpreis mit Sänger /Autor Peter Düker für „Männer angstfrei“ (2002)

Kontakt: gudrun_voss[at]web.de

 

Latinas y Españolas
Gesang und Gitarre mit Barbara Moreno und Markus Munzer-Dorn

Das Repertoire umfasst folkloristische Lieder und romantische „Baladas", engagierte Lieder für Frieden und Freiheit, sowie tänzerische Bachatas und Rumbas, Sevillanas aus Andalusien und Mexicanas. Neben traditionellen Titeln stehen u.a. Lieder von Violeta Parra, Silvio Rodríguez, Mercedes Sosa, Ana Belén und Victor Manuel auf dem Programm, das individuell mit dem Veranstalter abgesprochen werden kann.

Bárbara Moreno ist eine Sängerin aus der Dominikanischen Republik, die über eine ausdrucksstarke Stimme und eine große Palette von Klangfarben verfügt. Ihre Interpretationen erzählen von tiefen Gefühlen und Themen des Lebens, von Frieden und Solidarität.

Markus Munzer-Dorn ist ein vielseitiger und erfolgreicher Konzertgitarrist und Komponist, Liedermacher und Schauspielmusiker, der neben Solo- und Kammermusik-Projekten auch bei zahlreichen CD-Aufnahmen mitwirkte. Er schrieb mehrere eigene Musicals und wurde für seine Chanson-Programme mit Kleinkunstpreisen ausgezeichnet.

Anfragen bitte direkt an: morenobarbara[at]hotmail.com

 

Theater-Workshops zur Menschenrechtserklärung

Das Theaterstück „Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte – Ein Bühnenstück‟ aus dem Lesebuch „Frei und gleich geboren‟ (Taschenbuch bei cbt Bertelsmann) wurde bereits an vielen Orten und in vielen Varianten aufgeführt. Besonders interessant und erfolgreich war die Variante, das Stück von Schultheater-AGs oder lokalen Kleintheatern und Amateur-Theatergruppen selbst erarbeiten zu lassen. Entstanden sind daraus Schauspiele, Musicals, Revues, szenische Lesungen und manch Kreatives mehr - vor allem aber führte diese selbstständige, kreative Auseinandersetzung mit einem Stück, das den vollen Text der Menschenrechtserklärung in einen Disput mit dem (autoritären) Staat stellt, bei den Teilnehmern zu einer intensiven Auseinandersetzung mit den Menschenrechten. Wir empfehlen das Stück für freie Theatergruppen, Schultheater AGs, Theater-AGs von Volkshochschulen, Theaterpädagogische Zentren, Experimentalbühnen der Stadttheater oder örtliche Kleintheater. Ebenfalls möglich sind Theater-Workshops an Schulen oder Volkshochschulen, in denen das Stück und sein thematische Hintergrund vom Autor vorgestellt wird. Bei der Erarbeitung des Stücks kann in vielen Städten mit örtlichen Amnesty-Gruppen zusammen gearbeitet werden.

Kontakt: kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Fortbildungsveranstaltungen mit Autoren und MRB-Experten/innen:

Menschenrechte im Unterricht

Edition Menschenrechte im Horlemann-Verlag, 160 S.,  €  12,90
Dieses neue (2011)  Lehrerbuch gibt Pädagogen eine Fülle von Ideen und Materialien an die Hand, mit denen sie Menschenrechtsthemen in den Sekundarstufen so behandeln können, dass die Jugendlichen dabei kognitive und auch soziale Kompetenzen entwickeln. Zu jedem der 5 Unterrichtsmodelle bietet die Edition Menschenrechte einen Themenband mit verständlich aufbereiteten Sachinformationen und Fallgeschichten an  (siehe "Edition MR" auf diesen Seiten).

Die Autoren/innen der Unterrichtsmodelle können im Rahmen von Fortbildungsveranstaltungen zu Seminaren, Workshops und Vorträgen eingeladen werden.

Zusätzlich können die Autoren/innen der Edition Menschenrechte zu  Lesungen und Gesprächen im Unterricht  (Stufen 8 - 13) eingeladen werden.

Kontakt: menschenrechtsbildung[at]amnesty-ulm.de

 

Amnesty@50 : Vorträge, Diskussionen, Gespräche

Im ganzen deutschsprachigen Raum vermitteln wir auf Anfrage hochqualifizierte Referentinnen und Referenten für Veranstaltungen rund um den 50. Jahrestag der Gründung von Amnesty, der auch ein Anlass ist, um kritisch über die wachsende Bedeutung von Nichtregierungsorganisationen nachzudenken.

Welche Schlussfolgerungen ergeben sich aus einem halben Jahrhundert Erfahrung beim Schutz der Menschenrechte?  Welche Erfolge und welche Niederlagen sind zu verzeichnen?  Macht Menschenrechtsarbeit überhaupt einen Sinn?   Welche Legitimation haben NGOs für ihre Forderungen? Welche Stärken und Schwächen haben sich in der Praxis der Arbeit von Amnesty gezeigt?  Wie sieht die Arbeit hinter den Kulissen eigentlich aus?   Wie reagieren Staaten auf Menschenrechtsorganisationen? - Diese und viele andere Fragen können in individueller Absprache nach den Wünschen des Veranstalters aufgegriffen und  je nach den örtlichen Gegebenheiten  (Schule, Universität, Erwachsenenbildung...) gestaltet werden.

Kontakt: menschenrechtsbildung[at]amnesty-ulm.de

 

Lesungen und Lieder:

Markus Munzer-Dorn

Der Autor, Musiker und Liedermacher Markus Munzer-Dorn ist ein sensibler Zeitgenosse und ein scharfer Beobachter. Seine pointierten Gedichte und Liedtexte, die bereits in den 80er Jahren mit mehreren Kleinkunstpreisen ausgezeichnet wurden, finden sich u.a. in den Menschenrechts-Anthologien Frei und gleich geboren, aller menschen würde, Kinder ohne Kindheit und Dass wir heute frei sind. Er verfasste Singspiele und Musicals, die von Stadttheatern, Chören und Schultheatergruppen aufgeführt wurden; außerdem arbeitete er als Textdichter für Konstantin Wecker. Seine CD-Veröffentlichungen umfassen neben eigenen Werken auch jiddische Lieder, Kinderlieder und „Weltmusik“.

Kontakt: kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Autorenlesungen und Lesungen an Schulen:

Reiner Engelmann

*1952 in Völkenroth / Hunsrück geboren. Nach einer Lehre studierte er auf dem zweiten Bildungsweg Sozialpädagogik, arbeitete zunächst in verschiedenen sozialpädagogischen Einrichtungen und ist seit 1978 an einer Förderschule für Lernbehinderte in Bad Kreuznach tätig. Sein berufliches Engagement gilt vor allen Dingen der Gewaltprävention, der Menschenrechtsbildung und der Leseförderung. Engelmanns erstes Buch erschien 1992 zu einem in jener Zeit wieder besonders brisanten Thema: Fremdenfeindlichkeit. Seither sind zahlreiche Bücher von ihm insbesondere zu sozialen Brennpunktthemen erschienen, darunter auch einige Menschenrechte-Lesebücher. 1969 gründete Engelmann zusammen mit Freunden die erste Gruppe von Amnesty International im Hunsrück. Seitdem ist er aktives Mitglied und arbeitet in verschiedenen Funktionen in der Organisation.

Kontakt:  kultur[at]amnesty-ulm.de

 

Lesungen und Lieder, Konzerte und Konzertlesungen:

Sergio Vesely

*1952 in Santiago de Chile, lebt heute in der Nähe von Stuttgart als Musiker, Autor und bildender Künstler. Seine ersten Lieder und Gedichte schrieb er als politischer Gefangener in den Konzentrationslagern der Militärdiktatur. In Deutschland, das ihn als Flüchtling aufgenommen und dessen Staatsangehörigkeit er angenommen hat, veröffentlichte er zahlreiche Platten mit vertonten Gedichten und  hat als Co-Autor an  vielen Büchern mitgearbeitet (u.a. Geschichten aus dem Niemandsland, Im Auge des Jaguars) darunter auch an Jugendbüchern. Besonders bekannt wurde er durch seine Konzertlesungen, in denen er gemeinsam mit dem Autor Urs M. Fiechtner  seit den 70er Jahren eine intensive Form der Verbindung von Literatur und Musik entwickelt hat, die inzwischen von vielen Künstlern nachgeahmt wird. Als bildender Künstler schuf er u.a. für Amnesty International die Objekte der Ausstellung „Die Würde des Menschen ist (un)antastbar“.

Kontakt: autorengruppe79[at]gmx.de

 

Autorenlesungen, Vorträge, Konzertlesungen, Lesungen für Schüler:

Urs M. Fiechtner

*1955 in Bonn, aufgewachsen in Lateinamerika unter alten Nazis und späteren Putschisten, freiberuflicher Schriftsteller, Herausgeber und Dozent i.d. Erwachsenenbildung, lebt in der Nähe von  Ulm. Fiechtner publiziert seit Mitte der 70er Jahre Prosa, Lyrik und Sachtexte - darunter auch Jugendbücher - und wurde mit zahlreichen Literaturpreisen ausgezeichnet. 1976 gründete er die interkulturelle autorengruppe79, die Maßstäbe für die Verbindung von Literatur und Musik gesetzt und den Begriff der "Konzertlesung" geschaffen hat und arbeitet seitdem häufig mit Autoren und Musikern aus Lateinamerika und Afrika zusammen. Viele seiner Bücher behandeln Themen rund um die Menschenrechte, mit denen er sich nicht nur als Autor beschäftigt, sondern auch als Mitarbeiter von Menschenrechtsorganisationen oder  Berater von Menschenrechts-Projekten wie   Selbsthilfegruppen der Angehörigen von "Verschwundenen"  in Lateinamerika und Afrika oder Behandlungszentren für Folteropfer. Bei Amnesty International ist er seit 1970 in vielen verschiedenen Funktionen engagiert (wofür er von der Schule flog) und kennt das Innenleben der Organisation wie wenig andere. Er ist als herausragender Vorleser bekannt und gilt bei Erwachsenen wie bei Jugendlichen als äußerst kenntnisreicher, dabei anregender und humorvoller Gesprächspartner, der auch komplexe Themen anschaulich vermitteln kann.

Kontakt: autorengruppe79[at]gmx.de