Edition Menschenrechte

 

 

Herausgegeben von Marion Schweizer in Zusammenarbeit mit Amnesty International

Ein erfolgreiches Konzept für die Menschenrechtsbildung: ein Buch, ein Thema, zwei literarische Vermittlungsformen. Kompakt und übersichtlich, aber dennoch umfassend bieten diese Bücher einen Einstieg und einen Überblick zu einem aktuellen Thema. Literarische Kurzgeschichten rücken die Perspektive der Opfer in den Mittelpunkt, ihr individuelles Leid und ihr Leiden, ihre Geschichte, ihr Schicksal, aber auch ihre Hoffnungen, ihre Auflehnung und ihren Kampf für Gerechtigkeit. Hier wird das Einfühlungsvermögen geweckt: Opfer treten aus der Anonymität hervor, bekommen ein Gesicht, Gefühle, Gedanken, die jeder Leser nachvollziehen kann. Ein Sachteil ergänzt die nüchternen Fakten: Geschichte, Ursachen und Wirkungen, Hintergründe, Zahlen, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten. Und nicht zuletzt die Frage: Was hat das alles mit uns zu tun?

Die Reihe wird fortgesetzt und mit Unterrichtsmaterialien ergänzt. Sie ist die ideale Grundlage für die politische Bildung im schulischen und außerschulischen Bereich – für junge Leser ebenso wie für Erwachsene.    

 

Pressestimmen

„(Die Reihe) bindet einen Sachteil zwischen zwei Erzählungen, befreit die Prosa von der Qual der Informationspflicht und die Informationen von blumigen Sprachkulissen. Mit dem neuen Band fügt Urs M. Fiechtner der Enzyklopädie einen Höhepunkt hinzu. Klar und genau gedacht, ohne kalt zu werden, entwickelt Fiechtner die Mechanik und Logik eines Terrors, der darauf beruht, Angst und Hoffnung als teuflisch schizophrene Kombination zu installieren. (...) Die ‚Erfindung‘ im 20. Jahrhundert hat ein deutsches Patent: den Nacht-und-Nebel-Erlass vom 7. Dezember 1941. Klagen nicht öfters Pädagogen, sie wüssten nicht, wohin mit ihrem Schullektüre-Etat ? (DIE ZEIT)     

„Dieser Titel aus der ‚Edition Menschenrechte’ des Horlemann- Verlags eignet sich besonders gut, Jugendlichen einen Zugang zu der Problematik zu verschaffen und mit ihnen darüber ins Gespräch zu kommen. (...) Der Infoteil mit Fakten und Argumenten wurde in Zusammenarbeit mit Amnesty International – und damit kompetent – erstellt. Sehr zu empfehlen für die aktuelle Jugendecke und die Menschenrechtserziehung Schulen.“ (ekz – Informationsdienst)

"Eine neue, verdienstvolle Buchreihe, die jeweils mit einer - oder mehreren - Geschichte/n eröffnet wird, in der anschaulich authentisch in die Thematik eingeführt wird. Ein informativer Sachteil benennt Daten und Fakten und schildert Hintergründe zum Thema. Im vorliegenden Band erzählen die berührenden Kurzgeschichten von eigentlich unbeschreiblichen (was sind die angemessenen Worte?) Dingen, den verschiedenen Aspekten der Folter, von ihren Auswirkungen auf Opfer und Täter sowie auf die ganze Gesellschaft. Sie erzählen aber auch von der Überwindung der Folter, vom Sieg über die schlimmste Erfahrung im Leben eines Menschen. Gerade vor dem Hintergrund der Diskussionen um erlaubte Foltermethoden wie das "Waterboarding" in den USA - ein Rückfall des Diskurses in überholt geglaubte Zeiten - ist der Band sehr aktuell und wichtig, zumal ja auch die anderen Industrietaaten ein recht "pragmatisches" Verhältnis zu den Menschenrechten haben: wenn Forderungen nach Achtung der Menschenwürde mit den Interessen der Wirtschaft kollidieren, haben die Menschenrechte zumeist das Nachsehen." (buchfreund.de)

„Der in Deutschland lebende Autor aus dem Iran hat sich bereits durch das ausgezeichnete Jugendbuch ‚Fundamentalismus’ empfohlen, er arbeitet für verschiedene Menschenrechtsorganisationen. Hier stellt er alles Wichtige zusammen, was jeder wissen sollte, bevor er vorschnell urteilt.(...) Der Autor hat außerdem eine Diskussion unter gut informierten Bekannten niedergeschrieben und fügt den Brief eines Häftlings aus der Todeszelle an. Er liefert überzeugende Argumente für die weltweite Abschaffung der Todesstrafe, die jeder als Verbrechen gegen die  Menschenwürde ansehen sollte. Als eindrucksvolle Darstellung für einen großen Leserkreis.“ (ekz – Informationsdienst)